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Warum ich meiner Bio-Linkliste nicht mehr traue und lieber an einem Mini-Tool baue

Über eigene kleine Tools wird hier im Unterforum öfter geschrieben, und lange war meine erste Reaktion darauf eher Ablehnung. Ich mache Content und keine Software, und ein Leitfaden, der verspricht, in kurzer Zeit die passende Idee für ein Tool zu liefern, klang für mich nach der nächsten Ecke, an deren Ende doch nur wieder ein Kurs oder ein Coaching-Angebot steht. Genug davon habe ich in den letzten Jahren schon gesehen.

Dazu kam meine ganz praktische Erfahrung mit der eigenen Bio: Eine Linkliste zusammenzuklicken dauert zehn Minuten, ein eigenes Tool zu bauen klang dagegen nach Wochen, für die ich neben Redaktionsplan, Kooperationsanfragen und Kommentaren schlicht keine Zeit habe. Programmieren kann ich nicht, und der Begriff Vibe Coding hat mich eher abgeschreckt als überzeugt, das roch für mich zuerst nach einem weiteren Buzzword ohne Substanz, das in ein paar Monaten wieder vergessen ist.

Hängen geblieben ist trotzdem ein Gedanke, den ich seither nicht mehr loswerde: Eine Linkliste ist reine Weiterleitung, ein kleines Tool dagegen ist selbst schon ein Grund, in der Story darauf hinzuweisen oder es im nächsten Video zu zeigen. Der sogenannte Lovable Cheat Code führt genau zu dieser Verschiebung, weg vom bloßen Sammeln der eigenen Links, hin zu einem einzelnen Problem der eigenen Zielgruppe, aus dem ein kleiner Selbsttest oder Generator wird. Ob sich das wirklich in den versprochenen 15 Minuten klären lässt, will ich nicht bewerten, bei mir hat der Denkprozess insgesamt länger gedauert, weil ich zwischendurch abgelenkt war. Am Ende stand aber ein fertiger Prompt, mit dem ich die Umsetzung über diesen Ansatz für ein eigenes Content-Tool angestoßen habe, ein Partnerlink, das gehört zur Transparenz dazu.

Programmiert habe ich damit bislang nichts fertig Vorzeigbares, den Code und den eigenen Zugang zu Lovable muss ich mir für die Umsetzung selbst besorgen, der Leitfaden bleibt bei Konzept und Prompt. Insofern kein Erfolgsbericht, eher ein Zwischenstand aus der Denkphase. Nutzt hier schon jemand ein eigenes kleines Tool statt oder neben der Bio-Linkliste, und lohnt sich der Aufwand aus eurer Erfahrung wirklich gegenüber einem normalen Post auf Instagram oder YouTube?