Geld verdienen mit dem Partnerprogramm von Ralf Schmitz als Creator
Zitat von Iinfluencer am Juli 27, 2026, 9:35 a.m. UhrWer als Creator jeden Monat komplett davon abhängt, ob und wann eine Anfrage für eine Markenkooperation hereinkommt, überlässt im Grunde einem fremden Marketingbudget die Entscheidung über das eigene Einkommen. Wird ein Etat gekürzt, eine Kampagne verschoben oder eine Zielgruppe intern neu definiert, steht man plötzlich mit leeren Händen da, ganz unabhängig davon, wie gut der letzte Post performt hat. Ich lese hier im Unterforum ziemlich oft genau diese Klage: Reichweite ist längst da, aber das Einkommen hängt komplett am Kalender fremder Marken. Der eine Monat läuft gut, weil zufällig drei Anfragen gleichzeitig reinkommen, der nächste ist leer, ohne dass sich an der eigenen Leistung oder Reichweite irgendetwas geändert hätte. Deshalb schreibe ich mal auf, wie ich das Partnerprogramm von Ralf Schmitz als zweites, von Kooperationsanfragen unabhängiges Standbein einordne — und vor allem, wo es aus meiner Sicht als Creator wirklich Sinn ergibt und wo eher nicht.
Warum das nicht für jede Nische passt
Das Partnerprogramm dreht sich um digitale Produkte rund ums Online-Business: der VIP Affiliateclub selbst, dazu Kurse wie der KI-Affiliate-Meisterkurs, „Das ultimative Home Office Business“ oder „Traffic Tsunami“, insgesamt rund 200 Produkte, die mit einer einzigen Anmeldung freigeschaltet werden. Wer als Creator ohnehin schon über Online-Business, Nebeneinkommen, Produktivität oder digitale Selbstständigkeit spricht, kann diese Themen ohne Bruch in den eigenen Content einbauen, weil die eigene Zielgruppe sich sowieso genau dafür interessiert. Bei einem Beauty-, Travel- oder Gaming-Kanal sehe ich das anders: Dort wirkt ein Link zu einem Affiliate-Marketing-Kurs wie ein Fremdkörper, der weder zur Erwartungshaltung der Follower noch zum sonstigen Content passt, und solche thematischen Brüche merkt ein Publikum sehr schnell. Näher dran, als man beim ersten Gedanken vermutet, liegen dagegen Nischen wie Persönlichkeitsentwicklung mit Bezug zur Selbstständigkeit, Content rund um digitale Tools und Produktivität oder alles, was sich um Freelancing und ein Nebeneinkommen neben dem Hauptjob dreht. Wer sich für den VIP Affiliateclub von Ralf Schmitz anmeldet, sollte deshalb vorher ehrlich prüfen, ob das eigene Format überhaupt zu Geldthemen passt, statt das Programm nur wegen der Provision in ein komplett fachfremdes Format zu pressen.
Glaubwürdigkeit vor Reichweite
Bei einem Kurs für ein paar Hundert Euro oder einem Mentoring-Programm überlegen Follower länger als bei einem günstigen Produkt aus einer klassischen Kooperation, und genau deshalb zählt hier Vertrauen mehr als die nackte Reichweite. Eine Community von ein paar Tausend Leuten, die sich wirklich fürs Thema Online-Business interessiert, bringt in meiner Erfahrung mehr Klicks auf einen Empfehlungslink als eine große, aber thematisch fremde Followerzahl, die eigentlich wegen ganz anderem Content da ist. Wer über längere Zeit ehrlich über eigene Lernkurven und Zwischenschritte spricht, statt nur Erfolge zu zeigen, wird als Empfehlungsquelle ernst genommen, und genau dieses Vertrauen entscheidet am Ende, ob jemand dem eigenen Link überhaupt folgt. Reichweite allein verkauft hier nichts, wenn die Leute dahinter keinen Grund haben, der eigenen Einschätzung zu glauben.
Wie ich die Werbekennzeichnung handhabe
Als Creator kommt man an der Kennzeichnungspflicht nicht vorbei, und aus meiner Sicht macht es auch inhaltlich Sinn, hier sauber zu arbeiten statt es zu verstecken. Ein Link zum Partnerprogramm ist eine Empfehlung mit Provision, kein neutraler Tipp, und genau so sollte er auch gekennzeichnet werden. Ein paar Punkte, die ich mir dabei zur Gewohnheit gemacht habe:
- „Werbung“ oder „Anzeige“ direkt sichtbar setzen, nicht erst im dritten Absatz der Beschreibung
- den Affiliate-Link selbst zusätzlich als solchen benennen, etwa mit einem Sternchen und einer kurzen Erklärung dazu
- im gesprochenen oder geschriebenen Text erwähnen, dass eine Provision fließt, statt es nur in der Bio zu verstecken
- die Kennzeichnung dort platzieren, wo der Link auch tatsächlich steht, nicht nur ganz am Anfang oder ganz am Ende eines Beitrags
Das kostet ein paar Sekunden mehr beim Formulieren, sorgt aber dafür, dass die eigene Community genau weiß, woran sie ist. Genau das zahlt wieder auf die Glaubwürdigkeit ein, von der oben schon die Rede war.
Fertige Werbemittel statt Bastelstunde
Die Anmeldung selbst ist kostenlos, es gibt keine Bewerbung und keine manuelle Prüfung, der Zugang ist sofort freigeschaltet. Danach stehen fertige Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen bereit, bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu, sodass man nicht bei null anfangen muss, wenn die eigene Zeit für Design sowieso knapp ist. Abgerechnet wird über Digistore24, dort laufen Rechnungsstellung und Auszahlung zusammen, und auch Rücktritte werden automatisch mit offenen Provisionen verrechnet, ohne dass man selbst eine Liste führen muss. Trotzdem würde ich als Creator kein fertiges Banner unverändert in den eigenen Feed stellen, weil generische Werbegrafiken zwischen persönlichem Content sofort auffallen. Als Ausgangsmaterial oder für E-Mails an eine eigene Liste finde ich die Vorlagen aber praktisch, gerade wenn sonst wenig Zeit für eigenes Design bleibt. Manche Formate aus dem Produktkatalog lassen sich sogar direkt in eine eigene Content-Reihe übersetzen, etwa die „10 Tage Challenge“ als Vorlage für eine zehnteilige Story-Serie statt nur als einzelner Link in der Bio.
Wo die Grenzen liegen
Ohne passendes Publikum bringt auch der beste Link nichts, das gilt hier genauso wie bei jeder Markenkooperation. Die Provision liegt in den meisten Fällen bei 50 % vom Verkaufspreis, bei einem 297-Euro-Kurs also 148,50 Euro, bei einem 599-Euro-Paket 299,50 Euro, bei Gratisangeboten oder Aktionen weicht das ab. Diese Zahlen helfen aber nur, wenn überhaupt jemand mit echtem Interesse am Thema den Link sieht und der Empfehlung vertraut. Über 85 Millionen Euro Umsatz und mehr als 16.000 angemeldete Partner klingen nach viel, sagen über den eigenen Erfolg als einzelner Creator aber nichts aus, das hängt komplett von der eigenen Nische, der eigenen Community und der eigenen Konsequenz ab. Dazu kommen feste Regeln: maximal ein Beitrag pro Tag und Plattform, keine Spam-Mails, keine Massenposts in Gruppen, keine Klicksysteme, dafür sind Facebook Ads und Google Ads ausdrücklich erlaubt, falls jemand lieber bezahlten Traffic aufbaut statt nur organisch zu posten. Wer den Zugang zum Partnerprogramm einmal unverbindlich ansieht, bekommt ein fertiges System aus Produkten und Werbemitteln, die eigentliche Arbeit an Publikum und Vertrauen bleibt aber bei einem selbst.
Für mich bleibt das ein zweites Standbein neben Kooperationen, keine Ablösung davon, aber eines, das nicht an fremden Kampagnenplänen hängt, sondern an der eigenen Community und daran, wie konsequent ich selbst dranbleibe. Wie handhabt ihr das in eurer Nische: Baut ihr neben Markenkooperationen auch eigene Empfehlungsstrecken auf, oder scheut ihr euch davor, Affiliate-Links in einen sonst redaktionellen Feed zu mischen?
Wer als Creator jeden Monat komplett davon abhängt, ob und wann eine Anfrage für eine Markenkooperation hereinkommt, überlässt im Grunde einem fremden Marketingbudget die Entscheidung über das eigene Einkommen. Wird ein Etat gekürzt, eine Kampagne verschoben oder eine Zielgruppe intern neu definiert, steht man plötzlich mit leeren Händen da, ganz unabhängig davon, wie gut der letzte Post performt hat. Ich lese hier im Unterforum ziemlich oft genau diese Klage: Reichweite ist längst da, aber das Einkommen hängt komplett am Kalender fremder Marken. Der eine Monat läuft gut, weil zufällig drei Anfragen gleichzeitig reinkommen, der nächste ist leer, ohne dass sich an der eigenen Leistung oder Reichweite irgendetwas geändert hätte. Deshalb schreibe ich mal auf, wie ich das Partnerprogramm von Ralf Schmitz als zweites, von Kooperationsanfragen unabhängiges Standbein einordne — und vor allem, wo es aus meiner Sicht als Creator wirklich Sinn ergibt und wo eher nicht.
Warum das nicht für jede Nische passt
Das Partnerprogramm dreht sich um digitale Produkte rund ums Online-Business: der VIP Affiliateclub selbst, dazu Kurse wie der KI-Affiliate-Meisterkurs, „Das ultimative Home Office Business“ oder „Traffic Tsunami“, insgesamt rund 200 Produkte, die mit einer einzigen Anmeldung freigeschaltet werden. Wer als Creator ohnehin schon über Online-Business, Nebeneinkommen, Produktivität oder digitale Selbstständigkeit spricht, kann diese Themen ohne Bruch in den eigenen Content einbauen, weil die eigene Zielgruppe sich sowieso genau dafür interessiert. Bei einem Beauty-, Travel- oder Gaming-Kanal sehe ich das anders: Dort wirkt ein Link zu einem Affiliate-Marketing-Kurs wie ein Fremdkörper, der weder zur Erwartungshaltung der Follower noch zum sonstigen Content passt, und solche thematischen Brüche merkt ein Publikum sehr schnell. Näher dran, als man beim ersten Gedanken vermutet, liegen dagegen Nischen wie Persönlichkeitsentwicklung mit Bezug zur Selbstständigkeit, Content rund um digitale Tools und Produktivität oder alles, was sich um Freelancing und ein Nebeneinkommen neben dem Hauptjob dreht. Wer sich für den VIP Affiliateclub von Ralf Schmitz anmeldet, sollte deshalb vorher ehrlich prüfen, ob das eigene Format überhaupt zu Geldthemen passt, statt das Programm nur wegen der Provision in ein komplett fachfremdes Format zu pressen.
Glaubwürdigkeit vor Reichweite
Bei einem Kurs für ein paar Hundert Euro oder einem Mentoring-Programm überlegen Follower länger als bei einem günstigen Produkt aus einer klassischen Kooperation, und genau deshalb zählt hier Vertrauen mehr als die nackte Reichweite. Eine Community von ein paar Tausend Leuten, die sich wirklich fürs Thema Online-Business interessiert, bringt in meiner Erfahrung mehr Klicks auf einen Empfehlungslink als eine große, aber thematisch fremde Followerzahl, die eigentlich wegen ganz anderem Content da ist. Wer über längere Zeit ehrlich über eigene Lernkurven und Zwischenschritte spricht, statt nur Erfolge zu zeigen, wird als Empfehlungsquelle ernst genommen, und genau dieses Vertrauen entscheidet am Ende, ob jemand dem eigenen Link überhaupt folgt. Reichweite allein verkauft hier nichts, wenn die Leute dahinter keinen Grund haben, der eigenen Einschätzung zu glauben.
Wie ich die Werbekennzeichnung handhabe
Als Creator kommt man an der Kennzeichnungspflicht nicht vorbei, und aus meiner Sicht macht es auch inhaltlich Sinn, hier sauber zu arbeiten statt es zu verstecken. Ein Link zum Partnerprogramm ist eine Empfehlung mit Provision, kein neutraler Tipp, und genau so sollte er auch gekennzeichnet werden. Ein paar Punkte, die ich mir dabei zur Gewohnheit gemacht habe:
- „Werbung“ oder „Anzeige“ direkt sichtbar setzen, nicht erst im dritten Absatz der Beschreibung
- den Affiliate-Link selbst zusätzlich als solchen benennen, etwa mit einem Sternchen und einer kurzen Erklärung dazu
- im gesprochenen oder geschriebenen Text erwähnen, dass eine Provision fließt, statt es nur in der Bio zu verstecken
- die Kennzeichnung dort platzieren, wo der Link auch tatsächlich steht, nicht nur ganz am Anfang oder ganz am Ende eines Beitrags
Das kostet ein paar Sekunden mehr beim Formulieren, sorgt aber dafür, dass die eigene Community genau weiß, woran sie ist. Genau das zahlt wieder auf die Glaubwürdigkeit ein, von der oben schon die Rede war.
Fertige Werbemittel statt Bastelstunde
Die Anmeldung selbst ist kostenlos, es gibt keine Bewerbung und keine manuelle Prüfung, der Zugang ist sofort freigeschaltet. Danach stehen fertige Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen bereit, bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu, sodass man nicht bei null anfangen muss, wenn die eigene Zeit für Design sowieso knapp ist. Abgerechnet wird über Digistore24, dort laufen Rechnungsstellung und Auszahlung zusammen, und auch Rücktritte werden automatisch mit offenen Provisionen verrechnet, ohne dass man selbst eine Liste führen muss. Trotzdem würde ich als Creator kein fertiges Banner unverändert in den eigenen Feed stellen, weil generische Werbegrafiken zwischen persönlichem Content sofort auffallen. Als Ausgangsmaterial oder für E-Mails an eine eigene Liste finde ich die Vorlagen aber praktisch, gerade wenn sonst wenig Zeit für eigenes Design bleibt. Manche Formate aus dem Produktkatalog lassen sich sogar direkt in eine eigene Content-Reihe übersetzen, etwa die „10 Tage Challenge“ als Vorlage für eine zehnteilige Story-Serie statt nur als einzelner Link in der Bio.
Wo die Grenzen liegen
Ohne passendes Publikum bringt auch der beste Link nichts, das gilt hier genauso wie bei jeder Markenkooperation. Die Provision liegt in den meisten Fällen bei 50 % vom Verkaufspreis, bei einem 297-Euro-Kurs also 148,50 Euro, bei einem 599-Euro-Paket 299,50 Euro, bei Gratisangeboten oder Aktionen weicht das ab. Diese Zahlen helfen aber nur, wenn überhaupt jemand mit echtem Interesse am Thema den Link sieht und der Empfehlung vertraut. Über 85 Millionen Euro Umsatz und mehr als 16.000 angemeldete Partner klingen nach viel, sagen über den eigenen Erfolg als einzelner Creator aber nichts aus, das hängt komplett von der eigenen Nische, der eigenen Community und der eigenen Konsequenz ab. Dazu kommen feste Regeln: maximal ein Beitrag pro Tag und Plattform, keine Spam-Mails, keine Massenposts in Gruppen, keine Klicksysteme, dafür sind Facebook Ads und Google Ads ausdrücklich erlaubt, falls jemand lieber bezahlten Traffic aufbaut statt nur organisch zu posten. Wer den Zugang zum Partnerprogramm einmal unverbindlich ansieht, bekommt ein fertiges System aus Produkten und Werbemitteln, die eigentliche Arbeit an Publikum und Vertrauen bleibt aber bei einem selbst.
Für mich bleibt das ein zweites Standbein neben Kooperationen, keine Ablösung davon, aber eines, das nicht an fremden Kampagnenplänen hängt, sondern an der eigenen Community und daran, wie konsequent ich selbst dranbleibe. Wie handhabt ihr das in eurer Nische: Baut ihr neben Markenkooperationen auch eigene Empfehlungsstrecken auf, oder scheut ihr euch davor, Affiliate-Links in einen sonst redaktionellen Feed zu mischen?
